Good bye Bangkok – Tag 10 von #ThailandLive

#ThailandLive Tag 10

 

Nicht einmal mehr zwei Stunden bis zu meiner Abfahrt zum Airport. Ich sitze in meinem Zimmer im 15. Stock des Ramada Bangkok und lasse den zehnten und letzten Tag von #ThailandLive Revue passieren …

 

Einmal mehr wünschte ich mir, ich hätte noch mehr Zeit … Es waren Tage, so intensiv und erlebnisreich wie noch selten in einem anderen Land. Auf der anderen Seite gab es kaum einen Tag, an dem ich nicht öfter das Gefühl hatte: Hier, genau hier möchte ich jetzt einfach bleiben. Hinsetzen, die Beine ausstrecken, die Menschen beobachten, mit ihnen ins Gespräch kommen. 

 

Heute im Königspalast von Bangkok ging es mir wieder so. Ich wollte bleiben, die goldene Opulenz, die Fülle an Geschichten und die Vielfalt an Gesichtern aus allen Kontinenten genießen. Es machte mir unheimlichen Spaß, andere beim Fotografieren zu fotografieren - besonders wenn die Kulisse so maßlos schön ist wie im Tempelbezirk des Palastes. 

 

Zugleich hatte ich Lust, die Schönheit der buddhistischen Tempelanlage auch in Details zu entdecken und festzuhalten. Nicht nur, um Anreize fürs Auge zu finden. Sondern auch um ein Echo in der Seele zu finden. Schließlich ist dieser Tempel trotz der Besuchermassen immer noch ein Ort der Einkehr, der Stille und des Gebetes. Ein Ort, in dem man Eindrücke und Inspirationen fürs Leben sammeln kann.

 

Gestern hatte mir mein jüngerer Bruder über Facebook noch geschrieben: „Wenn du im Königspalast bist, frag mal, ob der Mönch Aree Sriamnuari noch da ist, er hat vor langer Zeit dort gearbeitet, hatte ein langes sehr interessantes Gespräch mit ihm und noch einige Jahre Briefwechsel.“ – Sorry, Gernot, das schaffte ich leider nicht …Ich war einfach überwältigt von der schieren Menge an Menschen. Wen fragen? Wo zu suchen beginnen?

 

Umso mehr sehe ich unsere kurze, zehntägige Pressetour durch Kambodscha und Thailand auch als Anreiz, wiederzukommen. Viel zu viele Haken, die hier hängen blieben. Viel zu wenig Zeit. Gut: Unser Intensivprogramm war sicherlich etwas, das „normalen“ Gästen nicht zugemutet wird. Auf der anderen Seite öffneten sich uns auch immer wieder Tore, die anderen verschlossen bleiben.

 

Halb acht Uhr abends. Um neun geht's los. Zeit zu packen. Der eine oder andere Tweet wird wohl noch von unterwegs kommen. Aber für mich ist's Zeit, good bye Bangkok zu sagen. Und Ihnen allen, die diese zehn Tage mit mir durch Thailand und Kambodscha gereist sind, danke fürs Miterleben … Wie hat es Ihnen gefallen? Ich freue mich über Kommentare!

 


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